So entgehen Sie der Ungerechtigkeitsfalle

In familieninternen Nachfolgeprozessen spielt Gerechtigkeit eine große Rolle. Unser Gefühl für Ungerechtigkeit scheint jedoch viel feiner ausgeprägt zu sein, als das für Gerechtigkeit. All das, was zu verteilen ist (finanzielle Werte, Sachwerte, Aufgaben, Verantwortung, …) soll gerecht aufgeteilt werden. Aber gibt es ein eindeutiges "gerecht" oder nur ein Minenfeld von mehr oder weniger vager Ungerechtigkeit? Jeder hat unterschiedliche Vorstellungen, Erwartungen und Bewertungen - sachliche aber vor allem emotionale - die einer einvernehmlichen Aufteilung im Wege stehen.

Gerechtigkeit ist ein Wert, der für viele Menschen eine hohe Bedeutung hat. Andersherum birgt das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden, eine Menge Sprengstoff, der den Übergabeprozess nachhaltig erschweren oder sogar verhindern kann. Aber wie eindeutig ist Gerechtigkeit? Versteht wirklich jeder das Gleiche darunter? Nein - natürlich nicht. Also ist die Frage, wem oder was man gerecht werden möchte - und meist ist man sich nicht mal darüber einig.

Früher war klar: Der (hoffentlich männliche) Erstgeborene bekommt alles und der Rest schaut mit dem Ofenrohr ins Gebirge. Das haben wir Gottseidank überwunden. Damit ist es aber auch komplizierter geworden, zwischen zwei Generationen und innerhalb der Übernehmergeneration eine tragfähige Lösung zu finden.

Dieses Gerechtigkeitsproblem aus eigenen Stücken zu lösen, gelingt nur sehr wenigen. Eine theoretisch optimale Lösung ist praktisch meist nicht zu erreichen. Daher lohnt es sich, die bestmögliche Lösung für alle beherzt anzustreben. Hilfreich ist ein externer Begleiter, der geschult ist, im Sinne aller Beteiligter eine Lösung zu finden, die das maximale Gefühl der Gerechtigkeit im gesamten Familiensystem verspricht.



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Der Nachfolge-Coach
Bernhard Claus Sander

Dipl.Ing.
Zertifizierter Coach

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