So setzen Sie die Erfolgsgeschichte des Betriebes fort.

Beim innerfamiliären Generationswechsel rücken Senior und Junior sehr nahe zusammen - näher als vielleicht jemals zuvor.

Für den Sohn (oder die Tochter) ist es der Schritt in die unternehmerische Verantwortung, für den Vater bedeutet es das Loslassen dieser Verantwortung. Für beide ist es der Einstieg in eine neue, unbekannte Lebensphase, die auf Anhieb klappen muss. Ein Zurück ist ausgeschlossen. Und es steht viel auf dem Spiel!

Der Junior

Der Senior

Sie arbeiten bereits eine Weile im väterlichen Unternehmen und es ist allen Beteiligten klar, dass Sie es auf kurz oder lang übernehmen werden.

Sie haben eine solide Ausbildung, vielleicht bereits in einem anderen Unternehmen Erfahrung als Führungskraft gesammelt und warten darauf, dass Ihnen Ihr Vater die Schlüssel - und damit die Verantwortung für sein Lebenswerk - überreicht.

So wie er werden Sie es aber nicht weiterführen. Das steht fest. Das lässt ihn verständlicherweise zögern. Und überhaupt tut er sich schwer, loszulassen. Über vieles haben Sie bereits gesprochen, aber die wesentlichen, persönlichen Angelegenheiten sind schwierig anzusprechen.

Und Sie scharren bereits mit den Hufen...

Ihr Sohn/Ihre Tochter soll Ihre Firma übernehmen. Das steht fest. Aber wird er/sie es auch in Ihrem Sinn weiterführen? Erfolgreich? Und was werden Sie dann tun?

Mit Haut und Haar sind Sie Unternehmer. Haben auf so manches verzichtet und sich jahrzehntelang für das Unternehmen eingesetzt. Sie wissen, wie alles läuft und möchten, dass es auch nach dem Generationswechsel weiter floriert. Aber eines ist klar: Der Junior wird es anders anpacken. Ohne Ihre Erfahrung und auf seine Weise.

Sie wissen, dass es langsam an der Zeit ist, sich auf den Rückzug vorzubereiten und ihm/ihr Ihr Lebenswerk anzuvertrauen. Über vieles haben Sie bereits gesprochen, aber manche persönlichen Themen sind schwer anzusprechen.


Die Firmenübergabe: Formell gut geregelt, persönlich gescheitert?

Viele Unternehmer bereiten sich auf den Stabwechsel vor, indem sie steuerliche, finanzielle und juristische Angelegenheiten klären. Sie lassen sich von ihren Beratern unterstützen, kümmern sich um möglichst gerechte Aufteilung von Geschäftsanteilen und Verantwortlichkeiten unter den Kindern und sorgen dafür, dass ihr Auskommen gesichert ist.

Doch oft scheitern familieninterne Übergaben an persönlichen Unstimmigkeiten, die sich zu Dramen ausweiten können. Fragen der Gerechtigkeit, scheinbar längst verjährte Kränkungen und prinzipielle Uneinigkeiten tauchen plötzlich auf und erschweren eine Einigung.

Die Übergabe soll so geregelt werden, dass die Lösung für zwei Generationen (zwei Familien) in unterschiedlichen Lebensphasen und mit unterschiedlichen Werten und Interessen, Erfahrungen und Ausbildungen optimal ist. So, dass der Fortbestand des Unternehmens, das Auskommen für die Familie des Seniors und des Juniors sichergestellt ist. Da sind einige Hürden zu nehmen.

Damit die innerfamiliäre Übergabe funktioniert, müssen folgende Fragen geklärt werden:

  • Ist der Junior bereit und fähig, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen?
  • Ist es für ihn eine attraktive Option, das väterliche Unternehmen zu übernehmen? Welche weiteren Optionen hat er?
  • Welche Erwartungen sind (unausgesprochen) daran geknüpft? Sind diese realistisch erfüllbar?
  • Wann ist der beste Zeitpunkt, die Übergabe einzuleiten? (Möglicherweise beurteilt der Senior und der Junior dies ganz unterschiedlich!)
  • Wie kann sich der Junior UND der Senior für den Generationswechsel bestmöglich vorbereiten?
  • Welche Optionen hat der Senior, wenn der Junior sein Lebenswerk NICHT übernimmt?

Das Unternehmen in Familienhand - erfolgreich in die Zukunft.

Allein in Bayern steht bei zehntausenden mittelständischen Betrieben in den kommenden Jahren der Generationswechsel an. Viele Unternehmer wünschen sich, ihr Unternehmen in Familienhand zu behalten und einem oder mehreren ihrer Kinder die Verantwortung dafür zu übergeben.

Die Vorbereitung der Übergabe sollte das letzte große Projekt des Seniors sein (NICHT des Juniors!!). Doch für viele ist es eine schmerzhafte Vorstellung mit ungewissem Ausgang. Gerade im unternehmerischen Mittelstand erlebt jede Generation den Stabwechsel nur einmal. In größeren oder älteren Unternehmen (z.B. Brauereien, landwirtschaftliche Betriebe, Konzerne, …) gibt es oft erprobte Rituale und Praktiken, das Unternehmen weit über die Lebensspanne des Gründers hinaus zu erhalten.

Bei KMUs, die diesen Prozess zum ersten Mal durchlaufen, erfordert es Fingerspitzengefühl und Kreativität, um dem Senior beim Loslassen und dem Junior bei der Übernahme der unternehmerischen Verantwortung zu unterstützen. Die Chance des rechtzeitig geplanten Stabwechsels ist allen bewusst: Eine Lösung zum Wohl beider Familien, um die Erfolgsgeschichte des Betriebes fortzusetzen.


Beiden Seiten gerecht werden und sie in Dialog bringen

Dabei hilft Ihnen ein externer Berater als Nachfolgecoach. Ein Coach, der sich in beide Generationen hineinversetzen kann und dennoch neutral bleibt. Einer, dem Sie sich anvertrauen und der alle Beteiligten miteinander ins Gespräch bringt. Kompetent, engagiert und persönlich.

Planen Sie Ihren Generationswechsel rechtzeitig. Das gibt Ihnen als Senior größere Gestaltungsfreiheit und Ihnen als Junior eine bessere Vorbereitung. Beginnen Sie jetzt damit!