Der familieninterne Generationswechsel ist eine zweifache Initiation

Als Initiation bezeichnet man den rituell zelebrierten Übergang in die nächste Lebensphase. Die vier Archetypen nach C. G. Jung beschreiben unter anderem auch vier wesentliche Lebensphasen: Der "Liebhaber" steht für die Kindheit, der "Krieger" für die Jugend, der "König" für das Erwachsensein und der "Magier" für die Zeit der alten Weisen. Initiationen - auch wenn man sie in unserer Kultur nur noch selten feiert - werden in der Regel über längere Zeit vorbereitet und sind unumkehrbar.

Beim familieninternen Generationswechsel wird der Junior vom Krieger zum König und der Senior vom König zum Magier. Der Junior übernimmt Verantwortung und Macht. Er kann aber nur übernehmen, was der Senior auch loslässt. Und der Senior wechselt vom König zum Magier. Seine Aufgabe ist, das "Alte" loszulassen und das "Neue" bestmöglich zu unterstützen. Der Senior kann nur loslassen, was er in den Händen seines Nachfolgers gut aufgehoben weiß. Diese doppelte Initiation ist für beide herausfordernd. Sie erfordert Achtsamkeit, Ehrlichkeit und Vertrauen.



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Der Nachfolge-Coach
Bernhard Claus Sander

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